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Kostenübernahme für Privatversicherte | Kostenübernahme für Beihilfeberechtigte | Selbstzahler | Kostenerstattung für gesetzlich Versicherte

 

Erste Schritte


Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf. Wir klären vorab, ob sie Interesse an einer Psychotherapie (Verhaltenstherapie) oder an einer Beratung haben und verabreden einen Termin.
Wenn sie eine Verhaltenstherapie beginnen möchten, dient das Erstgespräch dem Kennenlernen. Dabei können Sie ihr Anliegen schildern und Sie erhalten gegebenenfalls noch weitere Informationen von mir. Üblicherweise finden dann noch weitere 3 bis 4 Probesitzungen statt, bevor sie sich entscheiden, ob Sie eine Psychotherapie bei mir beginnen möchten. In diesen Sitzungen werden die notwendigen diagnostischen Informationen erhoben und das weitere therapeutische Vorgehen (Therapieplan) besprochen.

Kostenübernahme für PrivatversicherteVor Beginn der Psychotherapie ist eine ärztliche Abklärung notwendig, um sicher zu gehen, dass Ihre Symptome nicht etwa überwiegend körperlich bedingt sind. Diese Abklärung kann durch Ihren Hausarzt erfolgen. Sofern dieser sie gut kennt, ist eine erneute Untersuchung nicht erforderlich.

Sie müssen nicht mit langen Wartezeiten auf einen Termin rechnen. Die Sitzungen beginnen zum verabredeten Zeitpunkt ohne Wartezeit und dauern gut 50 Minuten.

 

Kostenübernahme für Privatversicherte


Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung problemlos. Allerdings schließen einige Basistarife Psychotherapie als Leistung generell aus. Auch werden nicht bei jeder Versicherung und bei jedem Tarif die Kosten vollständig übernommen, so dass eventuell Zuzahlungen nötig sind. Mein Honorar richtet sich wie üblich nach der Gebührenordnung für Ärzte und Psychotherapeuten GOP (2,3-facher bis 3,5-facher Satz). Ferner ist der gewährte Leistungsumfang in jedem Tarif unterschiedlich: zwischen 20 Sitzungen pro Kalenderjahr bis unbegrenzter Sitzungsanzahl. Bei einigen Kassen muss nach den probatorischen Sitzungen ein Therapieantrag für die Leistungszusage gestellt werden, bei anderen Kassen reicht die Rechnungsstellung durch den behandelnden Psychotherapeuten.
Erkundigen Sie sich deshalb bitte selbst bei Ihrer privaten Krankenkasse über die Bedingungen und Formalitäten bei der Inanspruchnahme einer Verhaltenstherapie durch einen Psychologischen Psychotherapeuten.
Wie Sie es als privat versicherter Patient so gewohnt sind, geht meine Rechnung direkt an Sie und die Erstattung durch Ihre Kasse liegt in Ihrer Verantwortung.

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Kostenübernahme für Beihilfeberechtigte

Psychotherapie
Die Anerkennung der Beihilfefähigkeit durch die Festsetzungsstelle ist die Voraussetzung für die Kostenerstattung einer Psychotherapie. Mit dem Einreichen der Rechungen bei der Beihilfestelle wird gleichzeitig ein Antragsformular eingereicht. Eine Verhaltenstherapie im Umfang von 10 Einzelsitzungen ist nicht gutachterpflichtig, eine längere Behandlungsdauer muss bei der Beantragung in einem Gutachterverfahren genehmigt werden. Die Kostenübernahme durch die Beihilfe von Bund, Ländern und Kommunen (Beamtenversorgung) geschieht jedoch in der Regel problemlos. Eine übliche Bewilligung für Verhaltenstherapie hat bei der Beihilfe einen Umfang von 40 Sitzungen.

 

Selbstzahler


Sie haben die Möglichkeit, mein Angebot als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen.
Mein Stundensatz richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte und Psychotherapeuten GOP (einfacher bis 2,3-facher Satz). Die GOP können sie z.B. bei der Bundespsychotherapeutenkammer www.bptk.de einsehen. Für Psychologische Beratung, Lösungsorientierte Kurzzeittherapie und Entspannungstraining außerhalb einer Verhaltenstherapie sind keine anderen Kostenerstattungen möglich. Für Beratung und Kurzzeittherapie berechne ich den Satz einer verhaltenstherapeutischen Einzelsitzung (1,38-facher Satz, 60,33 €).

 

Kostenerstattung für gesetzlich Versicherte


Grundsätzlich wenden sich gesetzlich Versicherte an einen niedergelassenen Vertragspsychotherapeuten. Lange Wartezeiten sind jedoch ein weit verbreitetes Problem. Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, die Versorgung der Versicherten sicherzustellen. Wenn Sie keinen Termin bei einem zugelassenen Psychotherapeuten bekommen können und dringend eine Behandlung benötigen, gibt es einen Ausweg, um rechtzeitig eine Behandlung zu erhalten: Sie können sich an mich oder andere KollegInnen wenden, die genauso qualifiziert sind wie die zur GKV-Versorgung Zugelassenen, und von ihrer Krankenkasse die Erstattung der Kosten verlangen.

 

Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt, sollten Sie folgende Punkte beachten:

 

Rufen Sie zunächst Psychotherapeuten mit Kassenzulassung an und fragen nach einem freien Behandlungsplatz. Eine Liste der zugelassenen Psychotherapeuten gibt es bei den „Kassenärztlichen Vereinigung Berlin“ bzw. auf deren Homepage.

 

Erhalten Sie rechtzeitig einen Termin, nehmen Sie ihn wahr. Wartezeiten über drei Monate gelten grundsätzlich als nicht zumutbar.

 

Entscheidend ist, dass Sie nachweisen können, dass rechtzeitig keine Behandlung bei den zugelassenen Psychotherapeuten möglich ist. Notieren Sie deshalb Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage sowie ggf. wann Ihnen der erste Termin in Aussicht gestellt wurde. Sie sollten bei möglichst vielen (mindestens bei drei) Psychotherapeuten anfragen.

 

Verabreden Sie mit mir einen Termin, ich berate Sie in einem kostenlosen Informationsgespräch über das weitere Vorgehen.

 

Sie beantragen dann, dass Ihre Krankenkasse der Behandlung durch mich zustimmt und Ihnen die dafür notwendigen Kosten nach § 13 Absatz 3 SGB V erstattet. Der § 13 (3) Sozialgesetzbuch gibt folgende Regelung vor:

 

„Konnte die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen oder hat sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und sind dadurch Versicherten für die selbst beschaffte Leistung Kosten entstanden, sind diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.“

 

Nähere Informationen zur Kostenerstattung erhalten Sie auch hier: Ratgeber Kostenerstattung  PDF Ratgeber Kostenerstattung

 

Quellenhinweis: Pressemitteilung der Bundespsychotherapeutenkammer vom 9.1.2012


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